Heute hatte ich wieder meinen Ruhetag und ich werde auch diese Woche nur 3 x trainieren, die Pausen haben mir gut getan.
Der Schnee geht nur langsam zurück und ich hoffe das es nicht noch einmal schneit, so sah es heute Früh aus.

Weil es am Vormittag regnete bin ich den ganzen Tag daheim geblieben und habe Farbnegative gescannt und an meinem zweiten Computer herumggebastelt. Bei dieser Bastelei ist etwas in die Hose gegangen
, weder das normale noch das experimentelle Betriebssystem läßt sich starten, unter anderem liegt es am kabellosen Keyboard und Maus. Ich kann jedem Computerfreak empfehlen sich jeweils eine Tastatur und Maus mit dem 6 pol PS2 Stecker und jeweils eine mit USB Anschluß aufzuheben, das ist oft die einzige Möglichkeit den Computer wieder zum Leben zu erwecken. Nur ein Beispiel, die Tastatur funktioniert nicht und im BIOS ist etwas verstellt, ohne Tastatur gibt es keine Chance in BIOS zu kommen. Mein Computer übrigens ein recht gut aufgerüsteter mit Quadcore Prozessor und 4GB Ram, läuft noch nicht da ich keine Lust mehr hatte
Nebenher habe ich wie schon gesagt wieder Farbnegative gescannt, heute war es besonders ätzend weil viele Filme in Schnipsel von 2 bis 3 Bildern vorlagen, diesen Idioten die das verbrochen haben würde ich heute noch etwas antun
Das sind nicht alle aber die meisten Negative und Positive die ich bis heute gescannt habe.

Inzwischen habe ich 1878 Bilder gescannt und viele davon in 42 Ordner vorsortiert.
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Was auf mich zukommt wußte ich schon denn kurz vor dem Umzug von Kreta nach Deutschland habe ich rund 4000 gerahmte Dias gescannt, das ist noch schlimmer denn man muß jedes Dia einzeln einlegen und man kann nicht wirklich etwas nebenher machen.
Dunkelkammer
Es ist auch noch nicht so lange her da war alles noch viel aufwändiger, ich denke an die Zeit in der man noch in der Dunkelkammer herumgewerkelt hat. Sehr aufwendig wurde es als man auch Farbfilme und Bilder entwickeln konnte, es war nicht nur aufwendig sondern auch sehr teuer.
Der Durst Vergrößerer war bis zum 6×6 Format und für S/W und Farbe geeignet. Trotzt gutem Equipment war es nicht ganz einfach gute Bilder zu machen, selbst die Fotopapiere mußte man bei jeder neuen Packung neu eineichen.

Mit solchen Farb und Grau Skalen wurde versucht alles richtig einzustellen.

Eine selbst gebaute Schaltuhr mit der der Vergrößerer gesteuert wurde.

Außer Entwicklungsschalen in allen Größen, hatte ich auch ein JOBO Bewegungs und Temperierungs Gerät im Einsatz. Da bei der Entwicklung von Farbfotos die Temperatur sehr genau stimmen mußte, wurde in diesem Gerät das Wasser mit einem Thermostat gesteuert auf die gewünschte Temperatur gebracht und mit einer Umwälzpumpe in Bewegung gehalten. Die Entwicklungsdosen wurden durch eine Magnetkupplung auf der einen Seite und auf der anderen Seite durch Rollen gestützt in dem Wasser hin und her bewegt.
Im Vordergrund eine Entwicklungsdose für Film und rechts in der Ecke eine große Dose für Fotopapier ich glaube bis 70×50 cm haben da rein gepasst, davor eine Dose für das erste Farbfotopapier was man als Privatmann kaufen konnte, von welcher Firma das war habe ich vergessen. Wie man sehen kann waren die 4 Chemikalien und die Meßbecher auch im Wasserbad auf die richtige Temperatur gebracht.

Eine Menge Gift war auch nötig, sicher nicht das beste für die Umwelt aber die Zeiten sind ja für die meisten schon lange vorbei. Wenn man das alles sieht ist Bilder scannen doch nicht so übel

Es muß schon recht lange her sein, so erkenne ich mich selber nicht mehr
auch an die Olympus kann ich mich nicht mehr erinnern aber ich hatte schon eine ganze Anzahl von Kameras. Der Kerl hat dringend einen Friseur nötig
Morgen beginnt wieder der Ernst des Lebens, da muß (will) ich wieder ins Fitneßstudio gehen, falls ich nicht wieder verpenne hatte ich darüber nachgedacht etwas früher zu gehen und etwas länger zu trainieren.
Wünsche allen Besuchern einen schönen Abend.

Helmut

